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Clean Process Water

Herausforderungen der Prozesswasser-Aufbereitung

Für die Prozesswasser-Aufbereitung gibt es nicht den einen Vorgang oder die eine Technologie, mit der Sie alle Herausforderungen bewältigen können. Je nach Betrieb und Anforderungen müssen verschiedene Ansätze in Betracht gezogen, kombiniert oder gar ganz neue Konzepte entwickelt werden. Wir bei Felderer haben ein umfangreiches Repertoire in der Hinterhand.

Nach Prüfung der Erfordernisse und Parameter entscheiden wir gemeinsam, welches System am besten zu Ihnen passt. Daraus schneidern wir für Sie eine Lösung nach Maß und passen diese an die technischen und finanziellen Rahmenbedingungen an.  

Die Ansätze von Felderer

Gegen trübes Wasser und chemische Belastung 

Das Wasser wird während der Sortierungsprozesse großen Schmutzfrachten (Blätter, Boden) und chemischen Belastungen ausgesetzt. Diese werden unter anderem durch Transportkisten und das Erntegut in die Wasserkreisläufe der Sortierbetriebe eingetragen. 

Um das Wasser sowohl optisch als auch chemisch sauber zu halten, setzen wir bei Felderer auf Filter- und Flockungs-Technologien. Diese entfernen gelöste anorganische oder organische Schadstoffe, Partikel und Farbstoffe aus dem Prozesswasser. Dadurch können Sie die beste Wasserqualität in den Transportkanälen halten. 

Im Bild links sehen wir gefilterte und ungefilterte Wasserkanäle im Vergleich. Bereits 4 Tage nach Reinigung der Wannen (Wasserwechsel) ist ein deutlicher Unterschied zu erkennen.

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linker_kanal_mit_filter_vs_rechten_kanal_ohne_filter_nach_3_tagen_laufzeit_.jpg
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Gegen mangelnde Hygiene und hohe mikrobielle Belastung

Über den Eintrag durch das Erntegut nimmt die Belastung mit Pilzen und Bakterien im Prozesswasser ständig zu. Zur Behandlung der mikrobiellen Schädlinge nutzen wir nach der Beseitigung von Schmutzpartikeln verschiedene Desinfektionsmaßnahmen (UV, Wasserstoff, Salzwasserelektrolyse), um das Prozesswasser bis auf Trinkwasser-Niveau aufzubereiten.

Als Faustregel für die Desinfektion gilt: zuerst Schmutzpartikel entfernen, dann Mikroorganismen bekämpfen. 

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Gegen Verunreinigungen und Leistungseinbußen 

Um die Äpfel schonend zu reinigen, bietet Felderer ein patentiertes System an, den Fru-Jet. Dieser befreit die Früchte mit einem Hochdruck-Wasserstrahl in Kombination mit mechanischen Verfahren von anhaftendem Schmutz.

Der Fru-Jet reduziert zudem die Schmutzfracht der nachfolgenden Kreisläufe wie die Wiederbefüllung und die Verpackung. Auch die Performance der Anlage profitiert, zumal z. B. auf der Oberfläche anhaftende Verunreinigungen vom foto-basierten Sortiersystem ansonsten als „Defekt“ klassifiziert werden.  

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Gegen Verschmutzung durch faule Äpfel, Erde und Blätter

Die Lösung von Felderer hierfür sind unsere leistungsfähigen Scheibenfilter, die jeder noch so hohen Schmutzlast gewachsen sind. Die Entleerungswannen sind einer signifikanten Verschmutzung durch Blätter und fauler Ware ausgesetzt.

Die in der Regel dagegen eingesetzten Laubbänder arbeiten ungenau, weil sie eine zu große Maschenweite haben. Unsere Scheibenfilter entfernen Blattreste und partikulären Schmutz problemlos und sind wartungsfrei. 

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Gegen hohe Lagerausfälle

Der Einsatz von Salzwasserelektrolyse reduziert Lagerausfälle durch Pathogene im Prozesswasser bis zu 100 %. Mikrobielles Wachstum ist durch die ständige Zufuhr von Kontaminanten eher Regel als Ausnahme. Bakterien und Pilze finden hier idealen Nährboden, um sich zu verbreiten.

Zum Beispiel bilden sich Lagerpilze, die massive Ausfälle nach sich ziehen können. Deshalb benötigen Sie verschiedene Desinfektionsverfahren, um Ihr Prozesswasser sauber zu halten. 

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Gegen wöchentliche Wasserwechsel bzw. Maschinenstillstand

Um die notwendigen Hygienestandards einzuhalten, muss Wasser im Sortierbetrieb, sofern keine Wasseraufbereitung vorgesehen ist, regelmäßig gewechselt werden.

Dies kann bei Sortieranlagen wöchentlich zu unnötigen Maschinenstopps führen. Eine Filteranlage reduziert die Wasserwechsel (bis zu 1 Mal/Saison) erheblich.  

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Gegen hohen Wasserverbrauch

Wasser ist ein kostbares und zunehmend kostenintensives Gut. Die Dürreperioden der letzten Jahre haben das untermauert. Einerseits ging Landwirtschaftsbetrieben das Wasser aus, andererseits erfolgte dadurch eine Preissteigerung. In manchen Regionen (z. B. in Baden-Württemberg) sind die Kosten für Wasser sehr hoch und können mittlerweile bei über 5 €/m³ liegen.  

Der Einsatz spezieller Filtertechnologien in Kombination mit der Flockungstechnik von Felderer ermöglicht Prozesswasser nach seiner Aufbereitung rückzugewinnen und den Wasserverbrauch um mehr als 95 % zu reduzieren. Dadurch spart der Kunde Geld und entlastet den Verbrauch der kostbaren und limitierten Ressource Wasser. 

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Aufbereitung des Prozesswassers vor der Entsorgung

Bei Sortieranlagen fällt unterschiedlichstes Schmutzwasser an, das z. B. mit Pflanzenresten und Erd- und Sandpartikeln verunreinigt ist. Je nach Anwendungsfall wird es gereinigt, um es als Abwasser in die Umwelt oder Kanalisation zurückzuführen und/oder wieder als Prozesswasser im Wasch- bzw. Verarbeitungsprozess einzusetzen.

In einigen Fällen fordert der Gesetzgeber die Aufbereitung des Prozesswassers vor der "Entsorgung". Je nach Anforderung können hier unterschiedliche Technologien angewandt werden, die wir bei Felderer im Angebot führen. 

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Gegen Biofilm & Algen

Biofilm und Algen gehören zu den Standardproblemen in einer Sortieranlage – Biofilm schon seit jeher; die Algenbildung hingegen ist ein relativ neues Phänomen. Nichtsdestotrotz muss bei Befall Abhilfe geleistet werden.

Durch den Einsatz unterschiedlicher Desinfektionstechnologien (UV, Wasserstoffperoxid, Salzwasserelektrolyse) von Felderer können Sie Algenbildung und Biofilm effektiv bekämpfen und zugleich die mikrobielle Belastung des Wassers bis auf ein Minimum reduzieren. 

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